Freitag, 1. Mai 2015

Pflegemaßnahmen auf dem Getreidefeld

Liebe Freunde vom kleinen Bauernhof,
ich bin ganz erschrocken, dass schon so lange Zeit nichts mehr hier auf dem Blog erschienen ist. Er sollte eigentlich informativ über das Geschehen auf dem kleinen Bauernhof - vor allem in Bezug der Landwirtschaft sein. Da ist aber mal wieder ganz schön viel liegen geblieben wie ich sehe.

Wer es noch nicht weiß - wir sind auf dem Weg in Bio Umstellung. Wir haben uns im April 2014 entschieden, den Weg Richtung BIO zu gehen. Unser Verband, der uns in dieser Zeit begleitet ist bioland. Seit April 2014 wagen wir uns also nicht mehr mit Kunstdünger und Spritzmittel unseren Landwirtschaft zu betreiben, sondern auf alt herkömmliche Weise. Wie soetwas gehen kann, erkläre ich weiter unten in meinem heutigen Eintrag.

Hacken in Triticale - letzte Überfahrt
Die Umstellung unserer Fruchtfolge auf den Äckern läst sich schon recht gut an. Da sind wir schon mitten drin und können schon die ersten Erfolge feiern. Leider haben wir aber auch noch einen ganz großen anderen Broken, der uns noch schwer im Magen liegt. Unser Stall ist nicht nach bio Richtlinien und muss innerhalb von 2 Jahren der Umstellungsphase bio-konform sein. Die meisten Hürden sind inzwischen genommen und nun warten wir noch auf das letzte "grüne Licht" - dass wir möglichst Anfang Juni wirklich mit dem Umbau anfangen können. Wir wollen unseren Kühen einen Laufstall geben, so dass diese nicht wie bisher immer angebunden, sondern sich frei bewegen können. Wie gesagt - wir hoffen, dass es sich nur noch um wenige Wochen handelt...

Auf den Feldern uns Äckern sieht es aber schon recht biologisch bei uns aus. Wir säen das Getreide mit besonders weitem Reihenabstand, so dass wir statt Unkraut zu spritzen dies mechanisch mit einem Striegel oder mit einer Hacke bearbeiten können. Dazu hat sich Bauer Jens eine Hacke selbst zusammengeschweißt. Wie das aussieht, kann man hier erkennen. Die Arbeitsbreite beträgt 6 m - genauso breit wie auch der Striegel ist.
Hackgerät Frontanbau für Getreide Eigenbau


Getreidehacke 6 m Front

Bei einem wüchsigen Feldbestand kann man recht zügig über das Getreide fahren, wobei das Unkraut von festen Hackmessern im Boden durcheinandergewühlt werden. Dabei reißen die Unkäuter heraus und frische Erde fällt zwischen den Pflanzen in die Reihe hinein. Das hat den Vorteil, dass auch dort, wo kein mechanisches Messer entlang läuft das Unkraut durch einen Schwung Erde zurückgedrängt wird. Es ist natürlich nicht eine Wunderwaffe - aber es ist eine total Pflanzenschonende Möglichkeit sich gegen Unkraut und Beikräuter sich zu wehren.

Jetzt schauen wir mal den Beständen etwas zu, wie ihnen denn die Bodenbearbeitung gefallen hat. Der Bauer wollte unbedingt noch vor dem Regen alles gelockert haben, damit das Wasser der nächsten Tage gut in den Boden eindringen kann und somit auch Wachstum mit sich bringt.

Wer mehr wissen will - einfach fragen
Bauer Jens (der sich heute am 1. Mai im Büro mit einer Tasse Kaffee und dem regen draußen echt freut.)


Donnerstag, 11. September 2014

Ackerbohnen sind weg


Ernte Ackerbohnen abgeschlossen

Es ist soweit - auch unsere Ackerbohnen sind vom Feld verschwunden. Am 30. August sind diese ganz kurzfristig bei tollem Wetter geerntet worden. Der Bauer hat einfach schnell den Mähdrescher angeworfen.

Muss zugeben - es sah ein bisschen wild auf dem Feld aus. Schließlich sind es ja auch Bio Ackerbohnen die hier wachsen. Da kommt das Unkraut auch schnell durch. Aber wir haben es ja gut in den Griff bekommen. Die Ernte war sehr gut. Überraschend, das Ergebnis und die Menge. *Ob unsere Kühe die Ackerbohnen wohl mögen? Für uns ist es Neuland und unsere Kühe kennen das auch nicht.

Wir sind gespannt .... Hier der Weg zu Acker in Kurzzeit ...


Donnerstag, 28. August 2014

Ernte im Frankenland auf der Zielgeraden

Das Erntejahr auf dem kleinen Bauernhof


Ganz so einfach war es in diesem Jahr nicht. Die erste Ernte nach der Umstellung auf Bio ist teilweise ernüchternd ausgefallen. So ist es eben - wenn Kunstdünger und Pflanzenschutzmittel nicht mehr angewendet werden. Mit dem künstlichen Dünger könnte man den Stickstoffhaushalt der Pflanze sehr schnell angleichen und regulieren. Im Ökolandbau ist das nur über langfristige Fruchtfolgen und den eigenen Wirtschaftsdüngern möglich.
 

Wir haben unseren Dinkel, Leindotter, Futterweizen, Schwarzhafer und unsere Sommergerste (bis auf Dinkel und Leindotter ist alles für unsere Tiere) inzwischen geerntet. Heute war die Sommergerste dran. Da war der Bauer dann doch positiv über den Ertrag überrascht. Das Getreide ist vom Feld und auch der letzte Anhänger voll wird wohl morgen dann im Silo landen. Einzig die Körnerleguminosen stehen noch auf dem Acker. 

Körnerleguminosen sind Pflanzen die nicht als Getreide eingestuft werden. Sie beinhalten sehr viel Eiweis, was für unsere Milchkühe ein wertvolles Kraftfutter ist. Vielleicht ist es ja bekannt, dass zum Beispiel Soja sehr stark in Milchviehhaltenden Betrieben als Kraftfutter eingesetzt wird. Das meiste Soja kommt aber leider aus Südamerika und hat einen weiten Weg hinter sich. Eine recht gute Alternative sind zum Beispiel Futtererbsen oder Ackerbohnen. Wir haben in diesem Frühjahr zum ersten Mal Ackerbohnen angebaut und wollen diese in Kürze ernten. Natürlich sind wir gespannt, wie dies klappen wird. Die Frucht ist aus dem Anbauplanungen eines Landwirts völlig ausgestorben - obwohl man dies vor Jahrzehnten auch hier anbaute. Der kleine Bauernhof versucht es einfach wieder - mal sehen, wie die Ernte wird.
Bauer Jens beim dreschen

Alles Weitere vom kleinen Bauernhof "in Balde"
Gruß
Bauer Jens






Montag, 25. August 2014

Die Bobbycars haben auf dem kleinen Bauernhof die Nase vorn

In zwei Wochen ist es wieder soweit. Auf dem kleinen Bauernhof starten die kleinen Bobbycars wieder so richtig durch. Da sind die "Kleinen" - ganz GROSS. In der Zeit vom 06.09. bis zum 04.10.2014 ist es wieder soweit.

Wir machen die Aktion mit unseren Kollegen der Kinderland Frankenhöfe. Wer also noch Lust hat auf einen tollen Herbsturlaub mit den Kleinen - gleich anfragen. Unter allen Urlaubern werden drei tolle funkel-nagel-neue Bobbycars verlost.

Lust darauf, den Bauer Jens und seine Familie kennen zu lernen?

www.der-kleine-bauernhof.de

Direkt zur Anfrage: info@der-kleine-bauernhof.de

Mittwoch, 30. Juli 2014

Es gibt viel Neues - vom kleinen Bauernhof - Bauer Jens berichtet

Bauer Jens berichet vom kleinen Bauernhof 

im Frühjahr auf dem kleinen Bauernhof geborener Limpurger Bulle
Limpurger Bulle Heiner
Wahnsinn - wie sollen unsere Gäste über unser Tun informiert sein, wenn der Bauer nichts mehr in seinen Blog schreibt. Das muss sich schnell wieder ändern.

Nachwuchs im Stall

Wir haben in den letzten Monaten einige Kälbchen bekommen. Dabei auch zwei vom "Limpurger Rind". Die beiden Limpurger fallen so richtig auf in unserem Stall. Das Feld ist ganz hell und flauschig wie ein kleiner Fuchs. Einfach toll sind die Kleinen.
im Frühjahr auf dem kleinen Bauernhof geborener Limpurger Rind
Limpurger Kalbin Lucie


Unsere Jüngste hat den Namen "Samira" bekommen. Die Mutter ist unsere Sissi. Der Bauer kann es sich ganz leicht merken - denn über die Weihnachtszeit lief damals die Sissi Triologie im Fernsehn und da war der Name mit "S" gleich gefunden.

Unser BIO Projekt

Getreidehacken beim Bauer Jens www.der-kleine-bauernhof.de - seit 2014 Ökoligisch
Getreide hacken
Allgemeines
Seit April sind wir nun "Umstellungsbetrieb" für den Ökologischen Landbau. Wir bewirtschaften also unsere Felder auf der Basis von Artenvielfalt und im Einklar mit der Natur. Spritzmittel und Kunstdünger sind für uns Tabu. Die ersten Ansaaten haben wir im Frühjahr mit Hafer, Sommergerste und Ackerbohnen getätigt.
Getreide striegel beim Bauer Jens www.der-kleine-bauernhof.de - seit 2014 Ökoligisch
Getreide striegeln
Nachdem das Frühjahr extrem trocken war, verzweifelte der Bauer an so manchem Anblick auf seinem Feld. Die Saat wollte einfach nicht ausgehen. Der erste Regen kam erst ende April, was zumindest einen  Großteil der Saat doch animierte aufzugehen. Inzwischen sind die Bestände groß geworden und die Pflege gegen die Unterdrückung von Konkurierenden Bei- und Unkräuter ist inzwischen abgeschlossen.  Der Bauer hat sich neben einem Striegel auch eine Hacke gebaut, wo man die Bestände statt zu spritzen einfach überfährt und mit den jeweiligen Maschinen dem Unkraut etwas zu Leibe rückt. 

Unser Stallumbau
Im Zuge der Umstellung auf BIO sind wir gezwungen, die bisherige Anbindehaltung aufzulösen. Die Form der Milchkuhhaltung ist im ÖKO Bereich nicht mehr geduldet. Wir werden also unseren vorhandenen Stall umbauen um somit den Tieren die Möglichkeit geben sich frei zu bewegen. Jede Veränderung bedarf auch einer baulichen Genehmigung, auf die wir aktuell noch warten. Der Bauer träumte ursprünglich noch mit einem Baubeginn im Sommer 2014 - aber von dem Termin ist er inzwischen abgerückt. Vermutlich wird es erst in 2015 losgehen. Wie auch immer - wir warten auf die Dinge die da kommen.

Kleine Tiefschläge
So eine Umstellung bringt auch manche Dinge hervor, die man sich etwas anders ausgerechnet hatte. Als Bio Betrieb stellen wir unsere gesamte Fruchtfolge um und verzichten aktuell auch auf Silomais - der bisher von uns für Biogasanlagen angebaut wurde. So hat der Bauer einen großen Schlag Kleegras welche er im Frühjahr säte wieder umbrechen müssen. Der sehr unregelmässige Saataufgang, die Verwüstung durch Wildschweine auf dem im letzten Jahr noch angebauten Maisacker und vor allem ein unerwünschtes Unkraut - der wilde Storchenschnabel - ermöglichte uns keine Ernte. Da wurde einfach der Pflug angehängt - umgerissen und nun ein Ackerfutter eingesät welches im Herbst noch siliert wird. Der Regen der letzten Tage hat gut getan - die Saat ist nämlich mächtig am wachsen.

Erntezeit 2014 hat begonnen

Vor der aktuell über uns wegziehenden Regenfront konnten wir letzte Woche noch schnell unseren Dinkel ernten. Nichts berauschendes aus Sicht des Bauern - aber er ist vom Feld runter. Das ist auch schon was wert. Nicht berauschend deshalb, da wir bei der Saat des Dinkels uns noch nicht für die Umstellung entschieden hatten. Uns somit musste man einen konventionellen Dinkel im Frühjahr mit ökologischen Maßnahmen bewirtschaften und auf Hilfsmittel wie Pflanzenschutz und Düngung komplett verzichten. Dementsprechend sind auch die Erntemengen eingebrochen. Was uns aber nicht entmutigt - eher motiviert in den Boden langfristig zu investieren.
Dinkel dreschen beim Bauer Jens www.der-kleine-bauernhof.de
Lohnunternehmer drischt Dinkel 2014

Sobald das Wetter wieder Richtung "Sommer" umschlägt, wird unser Weizen und der Leindotter gedroschen. Der Leindotter wird auch in diesem Jahr wieder aufbereitet und wertvolles Speiseöl daraus hergestellt. In den Regionalgeschäften wird man dieses Öl bald wieder in den Regalen finden. Nachdem es im letzten Jahr nach kürzester Zeit ausverkauft war. 

Unser Schwarzhafer, die Somergerste wie auch unsere Ackerbohnen werden wohl noch etwas Sonne benötigen, bevor diese auch als wertvolles Futtermittel in unsere Silos eingelagert werden. Das Grünfutter für unsere Kühe steht noch auf der Wiese. Vermutlich in der kommenden Woche werden wir da mal wieder alles mähen und silieren. Schließlich benötigen wir auch Futter für den Winter.  



Mittwoch, 30. April 2014

Odessa - neues Leben in Feuchtwangen auf dem Bauernhof

Sie ist nun da - und wir freuen uns:

Eigentlich hatten wir Sie erst morgen erwartet.
Wir freuen uns zusammen mit unseren Gästen auf das kleine Kälbchen "Odessa".Für die Mutter - Odea - ist das die erste Geburt gewesen. So völlig unkompliziert war es heute früh selbstständig geboren und marschierte schon im Stall umher. Es ist immer schön, wenn neues Leben so toll zur Welt kommen darf. Da wird man dann so manches mal nachdenklilch - nicht nur über unsere Schöpfung - nein - ich dankbar gegenüber dem Schöpfer.

Die Bauersleut freuts.

Jetzt wird´s ernst - Bio, wir kommen!

Auf den Weg Richtung Ökolandbau


Seit 14.04.2014 sind wir nun registrierter Umstellungsbetrieb für den Ökolandbau. Eine unabhängige Kontrollbehörde überwacht die Richtlinien und Einhaltungen von Vorschriften und Auflagen der gesamten ÖKO Branche. So ist es nun auch bei uns nun soweit. Die ABCert - eine Kontrollstelle aus dem bayerischen Augsburg ist nun für unseren Betrieb das Kontrollorgan. Das Verabschieden einer alten Tradition dem sogenannten "konventionelle Produktion" ist nun eingeleitet.

Was ändert sich:
Wir auf dem kleinen Bauernhof haben nun zwei neue Bereiche, die wir in einer anderen Art und Weise bewirtschaften. Zum Einen ist dies der ACKERBAU (die Art der Pflanzenproduktion) sowie die TIERHALTUNG.

Bei der TIERHALTUNG  werden wir einen großen Augenmerk auf den Bereich Tierwohl legen. Bisher haben wir seit vielen Jahrzehnten die Kühe in einer Anbindehaltung gehalten. Manche Aussiedlerbetriebe die viel Grünland um ihren Betrieb haben konnten die Tiere tagsüber auf die Weide lassen. Das ist bei uns nicht möglich gewesen. Um hier mehr Komfort in den Kuhstall zu bekommen, soll der vorhandene Stall etwas umgebaut werden. Man wird eine ständige Laufhoffläche schaffen, in der die Kühe den ganzen Tag sich frei bewegen können. Sie können also zum Fressen gehen wann sie wollen - etwas in der Sonne dösen oder sich in die Liegeboxenlegen. Verbunden mit einem kleinen Melkstand, wird dies eine völlige Umstellung sowohl für die Tiere, als auch für uns sein. Zur Zeit sind wir mit der Planung und den Umbaumöglichkeiten beschäftigt. Ein altes Sprichwort besagt: "Gut Ding will Weile haben". So gehen wir davon aus, dass diese Umsetzung bis mitte kommenden Jahres realisierbar ist. Mal sehen, ob das realistisch sein wird. Den Status als Biomilch werden wir dann frühestens Anfang 2016 erhalten. Bis dahin ist unsere Milch weiterhin eine konventionelle Milch und wird im Milchwerk in Crailsheim weiterverarbeitet. Wie es dann weitergeht, wissen wir selber noch nicht.

Im weiteren Bereich des ACKERBAUS ergeben sich ebenso große Veränderungen. Durch den Ökolandbau verzichten wir von nun an auf Spritzmittel wie z.B. gegen Unkäuter und Ungräser auf den Äckern oder Wachstumsregulierer sowie auf die Ausbringung von Kunstdüngern. Die Art und Weise der Produktion ändert sich. Größte sichtbare Änderung bei ist es, dass wir uns vom Mais als Hauptkulturpflanze verabschiedet haben. Bisher ist dieser vor allem in eine Biogasanlage gebracht worden. Nun wird auf den Flächen Kleegras und Feldfutter für die Kühe sowie Leguminosen zur Anreicherung von Stickstoff gesät.

Die Saat ist draußen und nach der extrem langen Trockenheit - wo der Bauer mit dem Auflaufen der Saat fast verzweifelt ist, steht diese nun doch ganz ordentlich da. Wenn die Pflanzen wachsen, freuen sich auch die kleinen anderen Pflänzchen, die man nicht so gerne auf den Feldern sieht. Das Unkraut wächst und somit stellt sich auch die Frage, wie werde ich mit dem Unkraut klar kommen. Hier muss in Zukunft ein Unkrautstriegel sowie ein Hackgerät ran. In allem haben wir keine Erfahrung - daher gehen wir man von so manchen wilden Unkrautbestand unserer Acker und Flächen aus. Das müssen wir vielleicht auch wieder lernen auszuhalten. Die Vielfalt wird eine größere Bedeutung erhalten. Sah es nicht so bis vor 50 Jahren auf den Äckern und Wiesen auf diesem Globus so aus. Seit der Erfindung von Chemiekalien für die Landwirtschaft ist im Laufe der Zeit aus der Vielfalt eine Monokultur geworden. Natürlich mit gesunden Beständen, mit viel Erntegut und einer hohen Qualität - das soll hier nicht in Abrede gestellt werden.. Dies wird auch weiterhin in Europa als Standard anzusehen sein. Wir auf dem kleinen Bauernhof in Feuchtwangen hingegen weichen von diesem Standard in Altmodisches zurück. Vielleicht von Mono auf Vielfalt.

Für die Saat hat sich der Bauer eine Sämaschine gebaut, mit der nun ein weiter Reihenabstand gesät wird, um zwischen den Zeilen auch zu hacken. Der Reihenabstand passt leider noch nicht sowie die Saatablagetiefe. Da muss der Bauer nochmals ran und so manche Veränderung an der Maschine noch vornehmen. Bis zum Herbst, wenn die nächste Saat in den Boden kommt, sollte es aber besser gelingen.

Wir sind gespannt, wie es weiter geht. Sicherlich wird nicht alles so gehen, wie man sich das in der Theorie vorher durchdenkt. Neben Tiefschläge erhoffen wir uns aber auch Höhen. Die Arbeit als angehender Biobauer macht zumindest echt wieder Spaß. Und das ist schon ein echter Grund für diesen Schritt.

Weiteres in Kürze
Bauer Jens

Montag, 21. April 2014

Unsere Ostergeschichte 2014 auf dem kleinen Bauernhof

Das Leben einer alten Dreschmaschine geht nun weiter - sie darf nicht gehen...

Am Ostersonntag zur Mittagszeit besuchte die Polizei unser Anwesen um einen dringenden Tatverdacht auf den Grund zu gehen. Ein anonymer Umweltschützer (das ist die Interpretation von Bauer Jens) - ist aufgefallen, dass sich auf unserem für den Abend vorbereiteten Osterfeuerplatz eine alte Dreschmaschine befindet, die mit Lack bestrichen ist. Soetwas darf man im Zuge des Osterfeuers nicht verbrennen. Diese besteht aus ganz viel Holz und Eisen. Die beiden freundlichen Ordnungshüter haben uns dies mitgeteilt. Sofern die alte Dreschmaschine nicht dem Feuer zum Opfer fällt, könnte das Problem einer Anzeige aus dem Weg gegangen werden.

So steht man dann da als Bauer. Am Ostersonntag - frisch gestriegelt vom Ostergottesdienst mit der ganzen Familie kommend - und mit den Ordnungshütern im Gespräch. Man denkt zuerst, es sei ein Scherz. Oder das Osterei am falschen Ort versteckt?

Sei´s drum, es soll nicht sein. Die Dreschmaschine, bleibt nun hier. Damit aus dem Frust auch etwas Lust wird, gibt es dazu ein kleines Gedicht. Ein weiteres befindet sich direkt am neuen Kunstobjekt.


Man schaut es an, 
was will nur der Mann. 
Die Maschine steht im Haufen - 
und keiner kanns verglauben.

Man steht da und weiß keinen Rat.
Will man begehen eine falsche Tat.
Oder ist es besser, man läst es Sein,
und stellt auf statt dessen ein Kerzelein.

Doch ist der Bauer
bald gar nicht mehr Sauer.
Geht im auf in diesem Sein,
ein kleines Lichtelein.

Nimmt den Schlepper schnell zur Hand,
die Dreschmaschin ist dadurch leicht zu Gang.
Ein Kunstobjekt in weiter Sicht,
Ziert nun die Flur mit neuem Licht.

Dem Umweltschützer sei nun Lob und Dank,
steht bald daneben eine ruhende Bank.
Ein Sinnbild der Menschlichkeit im Raum,
wird geziert von einem Lebensbaum.

Soll es nun doch Recht zugehen,
die Maschin soll weiter leben,
Es ist die Zeit die sie nun gehen läst,
der Rost wird´s machen, den letzten Rest.

Wer nun dann es mag wegräumen, 
vielleicht neue Weggefährte träumen.
Dieses grause Rostobjekt,
Vielleicht er dann selbst wegträgt.

Es mag doch sein, 
es soll so sein.
Ein Lebensbaum so schön so fein,
dem Kunstobjekt schenkt neues Leben ein.


In diesem Sinne wünschen wir allen noch schöne Ostern.Und schauen Sie genau nach, vielleicht ist aus manchem faulen Ei, zu machen eine kleine Spielerei.

Herzliche Einladung zum schauen, stauen, schmunzeln oder kritisieren -  aus der Not heraus ist ein erstes Kunstobjekt auf der Gehrenberger Flur entstanden. Es wiederspiegelt den Wandel der Zeit - unser Landwirtschaft - unserer Menschlichtkeit.





Montag, 14. April 2014

Alles hat einmal ein Ende ...

... nur die Wurst hat wohl zwei!

Der Winterschlaf geht auch auf dem kleinen Bauernhof einmal vorbei. Nach fast 5 Monaten Pause ist die neue Saison jetzt wieder eröffnet. Der Gästegarten ist schon aus dem Winterschlaf aufgewacht. Die Knospen drücken schon.


Das Urlaubswetter ist da - der Frühling rechzeitig gekommen und wir freuen uns mit den Gästen. Seit letzten Samstag geht es wieder richtig rund auf dem kleinen Bauernhof. Gäste aus nah und fern sind hier und urlauben nun so richtig gemütlich im schönen Frankenland.

Heute steht nach der Stallzeit noch das Kinderreiten auf dem Programm.


Mittwoch, 19. Februar 2014

Nachwuchs im Stall

Unsere beiden Jüngsten - beim Tränken

Fast hätte der Bauer Jens es vergessen - ein Bild von unseren beiden jungen Kälbchen reinzusetzen. Unsere Liss und unser Olaf sind erst vor wenigen Wochen geboren. Die teilen sich eine große Kälberbox und haben dadurch immer Platz zum spielen - wenn Sie nicht getränkt werden.

Samstag, 4. Januar 2014

Bauernhofurlaub für Ziegenbock Waschdl aus Wambote

Bauernhofurlaub mal ganz anders. Unser Waschdl, ein Ziegenbock aus Wambote - macht einige Wochen Urlaub auf dem kleinen Bauernhof. Nicht in einer Ferienwohnungen - nein - er macht Urlaub bei uns im Stall.

Er ist auf Besuch bei unseren Ziegen. Auf den ersten Blick schaut er etwas Hippi mäßig aus. Viel Haar und Zopf. Spontan könnte man meinen, die 60er sind bei uns wieder daheim. Aber dem ist natürlich nicht so. Unser Waschdl - ein echt bayerischer Name für einen Ziegenbock aus dem Fernen Wambote. Ein ganz lieber. Nur schade, dass sein Urlaub hier auch wieder bald zu ende geht. Er wird vermutlich noch 1 oder 2 Wochen hier sein.
Waschdl - zum Besuch auf dem Bauernhof

Montag, 16. Dezember 2013

Opa & Oma Enkelwochen - unser Jahresmotto für 2014

Opa & Oma Enkelwochen auf dem Bauernhof

Inzwischen ist es ruhig geworden auf dem kleinen Bauernhof. Das Wetter ist kühl, frostig und derzeit noch ohne Schnee. Schön ist es hier im Frankenland. Wir bereiten uns auf Weihanchten vor. Es sind nur noch wenige Tage.

Und nebenbei laufen die Vorbereitungen für das Jahr 2014. So auch die Opa - Oma - Enkelwochen - ein besonderes Motto hier auf dem Bauernhof.

Zeit haben um mit den Enkelkindern einen echten kleinen Bauernhof zu erleben. Dabei sein, wenn es an´s misten, füttern und melken geht und man die Tiere im Stall so richtig hautnah erleben kann. Da kommen dann auch von Opa oder Oma noch die ein oder andere Erinnerung aus früheren Zeiten. Oft hören wir im Gespräch mit unseren Gästen, wie es in anderen Regionen früher gemacht wurde. Und dann kommen die Großeltern in´s "schwärmen" - vielleicht wird man dabei selbst wieder für eine Zeitreise des Urlaubs zum Kind.

Wir freuen uns auf all die tollen Großeltern, die mit Ihren Kleinen einige Tage auf dem kleinen Bauernhof verbringen möchten. Fragen Sie uns nach den freien Zeiten.

Freitag, 8. November 2013

Besuch Urlaub auf dem Bauernhof aus Pfaffenwinkel / Ammersee-Lech

Eine Lehrfahrt führt zum kleinen Bauernhof

Touristiker und Anbieter von Urlaub auf dem Bauernhof aus Pfaffenwinkel und Ammersee-Lech haben sich den kleinen Bauernhof im schönen Frankenland für eine Lehrfahrt heute ausgesucht. Ein Besuch unter Kollegen - ein Besuch in Feuchtwangen.


Austausch mit Kollegen in der Sommerküche
Vielleicht einfach auf der Suche nach Ideen, nach Vertrautem nach Umsetzbarem, Kopierfähigem oder auch nur einfach mal die Möglichkeit zu sehen, was das Frankenland im Bereich Bauernhofurlaub so alles zu bieten hat. Und in diesem Punkt können wir hier in Franken auch was Zeigen. Wir brauchen uns da nicht verstecken.

Da kommt schnell die Frage auf, wie man auf den Namen - "Der kleine Bauernhof" kommt. Wir sind ein kleiner Betrieb mit 5 Ferienwohnungen und einem echten Bauernhof - füllen wir vielleicht sogar eine Nische ganz gut aus. Wo gibt es heute noch so etwas für den Familienurlaub mit kleinen Kindern? Ein Bauernhof der Wohlfühlurlaub mit der Mistgabel und der frischen Kuhmilch verbindet? Erholung im Gästegarten oder kochen in der Sommerküche.

An einem Tag wie heute, wenn fremde Kollegen hinter die Fassaden schauen dürfen, man sich den Fragen nach dem "Wie macht Ihr das?" stellt und ein bisschen vielleicht auch aus dem Nähkästchen plaudert, stellen wir für uns fest: Urlaub auf dem Bauernhof ist TOP! Bauern wie wir, die Ihre Gäste den Einblick gewähren für eine bestimmt Zeit der Natur, den Tieren und der bäuerlichen Tradition sehr sehr nahe zu sein. Die Zeiten von Opa´s alten Möbeln in einer Ferienwohnung sind Anekdoten der Vergangenheit. Service & Qualität, mit Standards wie dem ServiceQualität Deutschland bieten heute dem Urlaubssuchenden eine Sicherheit rund um die Buchung einer Ferienwohnung auf dem Bauernhof.

Der kleine Bauernhof ist vielleicht gerade auch mit solchen Gedanken für manche Familienhotels ein "Dörnchen im Auge". Nichts desto trotz findet man einen Gastgeber in Bauernkluft nur auf einem Urlaubs Ferienbauernhof. Ist das nicht toll?

Gute Reise, gute Gespräche und tolle Ideen für den eigenen Betrieb wünschen euch

die Familie Keim vom www.der-kleine-bauernhof.de




 

Donnerstag, 7. November 2013

Schlusspunkt 2013

Das Ende einer tollen Bauernhof Saison naht

Es ist nun schon wieder so weit. Der Herbst zeigt sich von seiner zum teil "schmuddeligen" Seite, die Temperaturen gehen in den Keller und den Sonnenschirm können wir getrost einpacken. Auf dem kleinen Bauernhof kehr Ruhe ein.

Zum Ende der Herbstferien ist es bereits Tradition - dem Tourismus auf dem Bauernhof für einige Monate "adieu" zu sagen. Der Herbst zeigt sich auf dem Bauernhof durch nasskühle Tage, wo so langsam auch die letzten farbenfrohen Blätter sich von den Bäumen verabschieden. Immer in dem Vertrauen hin, der Frühjahr bringt neue Blätter mit altbekanntem wieder zum Vorschein. So wollen auch wir, die Familie Keim dies tun. 

In den kommenden Tagen machen wir unseren kleinen Bauernhof "winterdicht", die Sommerküche wird eingepackt, alle Spielgeräte abgebaut und gut für den Winterschlaf verpackt. Die Hasen welche im Sommer den Gästekindern beim Ferienhaus Gesellschaft leisten, haben bereits Ihr Winterquartier im großen Stall aufgesucht und die Hühner dürfen im neuen Hühnerstall den Winter verbringen.

Uns macht die Arbeit auf unserem kleinen Bauernhof viel Freude. Gäste sollen ihre Urlaubszeit mit Begeisterung in einer der fünf Ferienwohnungen verbringen können. Wir staunen machmal selbst, wie uns fremde Menschen während Ihres Urlaubs Stück für Stück das Erleben auf einem echt kleinen Bauernhof eine Stärkung für Ihren Alltag mit sich bringt. So mancher Urlaub auf dem Bauernhof hat eine Lebenseinstellung positiv verändert. Ist das nicht toll?

Wir sagen DANKE - allen, die auf dem kleinen Bauernhof oder auch bei einem unserer Kollegen der Kinderland Frankenhöfe Ihren Urlaub verbrachten. Freuen uns Sie wieder im schönen Franken als Gast begrüßen zu dürfen.

Ihr Bauer Jens und die ganze Familie Keim



 

Freitag, 11. Oktober 2013

Leindotter aus der Region - Der kleine Bauernhof aus Feuchtwangen gehört zu den Produzenten

Neues Naturschutzprodukt auf dem Markt –
das erste fränkische Leindotteröl fördert die Artenvielfalt


Auf dem Wochenmarkt in Feuchtwangen präsentierte der Verein Artenreiches Land – Lebenswerte Stadt e.V. (ALLES) am heutigen Freitag die neue fränkische Spezialität Leindotteröl. Die Wochenmarktbesucher kosteten das wertvolle Öl, das einen leicht würzigen, aber delikat zarten Geschmack von Erbsen und Spargel hat.

Im Rahmen des  Projektes "Wirtschaften mit der Natur - mehr Naturschutz in der Landwirtschaft durch Mischfruchtanbau" haben fünf Landwirte in der Umgebung Feuchtwangens erstmals Leindotter auf rund acht Hektar erfolgreich im Mischfruchtgemenge angebaut. Mischfruchtanbau ist der Anbau von mehreren Kulturen auf derselben Fläche, die sich gegenseitig positiv beeinflussen. In Mittelfranken bauten die Landwirte zum Beispiel Emmer, Weizen und Roggen im Gemenge mit Leindotter an. Dadurch kann der Ertrag für die Landwirte erhöht werden und gleichzeitig nützt es der Umwelt und der Artenvielfalt, da keine Pflanzenschutzmittel zum Einsatz kommen. Leindotter wirkt nämlich Unkraut unterdrückend.
Anfang August fuhren die Landwirte eine gute Ernte ein. Das gedroschene Gemenge aus Getreide und Leindottersaat haben Mühlen in der Region getrennt und mit feinen Siebchen gereinigt. Anschließend presste die Ölmühle mit einer Schneckenpresse den Leindottersamen zu hochwertigem Öl. Das Öl wurde langsam und schonend kaltgepresst und in Flaschen abgefüllt, die dann über bestehende Vermarktungsstrukturen der „Regionaltheke – von fränkischen Bauern“ regional vermarktet werden.

Gemeinsam mit Martin Stümpfig, MdL, Bernd Strobel von der Kreisentwicklung im Landratsamt Ansbach sowie Angela Stimmer vom Bayerischen Naturschutzfonds freut sich Heiner Sindel, 1. Vorsitzender des ALLES e.V. über das neue fränkische Naturschutzprodukt. „Vom Acker bis zum Teller ein geschlossener regionaler Wirtschaftskreislauf und für alle Beteiligten gewinnbringend; sowohl der Landwirt als auch die Natur und die Verbraucher profitieren vom Leindotter. Genauso stellen wir uns die nachhaltige Regionalvermarktung hier in Mittelfranken vor.“ 

Vornehmlich in der kalten Küche eignet sich das „Öl der Kelten“ – wie es auch genannt wird, da es schon damals für die Nahrungsergänzung kultiviert wurde -  als Baustein einer gesundheitsbewussten Ernährung. Leindotter ist ein hervorragender Lieferant für essentielle mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die zu einem hohen Anteil aus Omega-3-Fettsäuren bestehen. Zudem machen es hohe Gehalte an Vitamin E und Sterinen besonders wertvoll für die Ernährung. Der Projektträger ALLES e.V. lässt den Leindotter außerdem zu einer regionalen Handcréme verarbeiten.
Ausführliche Informationen finden sich auf der neuen Website www.alles-leindotter.de

Auch der Kleine Perlmuttfalter profitiert
Mischfruchtanbau führt dazu, dass es im Feld mehr Blüten mit Nektar gibt. Das lieben viele Schmetterlinge, Bienen und Hummeln. So auch der Kleine Perlmuttfalter, der eine Vielzahl von verschiedenen Blüten als Nektarquelle nutzen kann. Für die Fortpflanzung ist er allerdings auf Veilchen angewiesen, nur dort werden die Eier abgelegt, die Raupen fressen dann die Veilchenblätter. Auch Veilchen-Arten können in den Mischfruchtfeldern oder an deren Rändern gefunden werden; so profitiert der Kleine Perlmuttfalter doppelt: Sowohl Falter als auch Raupen finden Nahrung.

Pressekontakt:
Artenreiches Land – Lebenswerte Stadt e. V.
Ilonka Sindel
Museumstraße 1, 91555 Feuchtwangen
Tel. 09852-1381
Fax: 09852-615291
www.alles-leindotter.de


Freitag, 4. Oktober 2013

Maisernte 2013 abgeschlossen

Maisernte 2013 - auf dem www.der-kleine-bauernhof.de


Einen Tag vor dem 3. Oktober wurde unser Mais bei tollem Wetter von den Äckern des kleinen Bauernhofs abgeerntet. Der kleine Bauernhof produziert neben seinem Getreide von DINKEL, SCHWARZHAFER, GERSTE, WEIZEN und LEINDOTTER auch einen Silomais. Dieser wird aber nicht für unseren Hof angebaut, sondern gelangt direkt über Lohnunternehmer in eine moderne Biogasanlage. Dort wird aus dem Energiegehalt der Maispflanze schlicht und einfach Strom erzeugt. Für uns ist die Ernte einfach - wir haben nichts damit zu tun, der Biogasler organisiert sich selbst. Damit aber unsere Urlaubsgäste auch etwas darüber erfahren - hier einige Bilder von der Ernte in diesem Jahr

Bauer Jens muss zugeben, dass ihm eigentlich die grünen Schlepper mit der etwas dunkleren Farbe und roten Felgen besser gefallen als die, welche der Biogasler fährt mit gelben Felgen.

Montag, 16. September 2013

Der Tag nach der Bayernwahl

Nein - die Wahl ist worbei und alles ist beim alten geblieben. Zumindest hier auf dem  Bauernhof.

Es ist kühl geworden und ab und an regnet es auch etwas. Nicht nur hier - auch in der ganzen Region von Romantisches Franken und ganz Mittelfranken packt sich etwas wärmer ein.

Aber es macht den großen und kleinen Bauern und Bäuerinnen gar nichts aus. Sie packen sich ein und helfen uns wärend dem Treffpunkt Stall beim misten, melken und füttern der Tiere. Diese müssen nämlich jeden Tag Futter bekommen. Das etwas schlechtere Urlaubswetter mit Regen bringt uns hoffentlich noch eine gute Grassilage, die wir in einigen Wochen noch mähen wollen. Hoffen wir es mal, so dass wir genug Futter für unsere Tiere haben.

Der Bauer Jens hatte heute früh schon vermutet, dass wir beim Kinderreiten nach der Stallzeit einen echten "Regenritt" machen. Dem war aber nicht so. Das Wetter hat total gut mitgemacht. Uns freut es, wenn es den Kindern gefällt. Das lächeln der Kinder ist einfach klasse.

Am Mittwoch ist unser Familienaktionstag. Unsere Gäste sind glaub auch schon gespannt, was wir machen. Verraten wollen wir mal noch nicht so viel.

Bis dahin grüßt hier
Bauer Jens

Mittwoch, 11. September 2013

Kochen am offenen Feuer

Wir kochen heute mit unseren Gästen am offenen Feuer

Die ersten Bilder hat Bauer Jens schon gemacht. Bei leichtem Regen kochen wir trotzdem - in der Natur und das Kochen wird zum Erlebnis. Ist das nicht super klasse.

Die Glut ist da - das Feuer brennt und das Fleisch ist im Topf.
Alle weiteren Zutaten kommen in Kürze.



Montag, 19. August 2013

Ausflugstipp: Tierpark Bad Mergentheim

Heute wollen wir uns mal auf den Weg in den Tierpark Bad Mergentheim machen. Dieser Tierpark ist etwas anders - als all die typischen Tierparks in großen Städten. Man findet ihn in dem schönen Hohenloher Land zur Grenze in´s Taubertal.


Tolles Wolfsrudel bei der Fütterung
selbst die Geier fehlen nicht

Anreise 
Bequem in 1 Stunde ist man vom kleinen Bauernhof mit einem kleinen Stück auf der Autobahn Richtung Heilbronn und von Crailsheim aus über die B290 echt schnell kurz vor Bad Mergentheim. Wenige Kilometer vor Bad Mergentheim befindet sich auf der linken Seite am Waldrandder großzügige Parkplatz mit vielen großen Wildmotive. Vom Parklaptz aus sind es noch so ca. 200m Fußmarsch um in den Park zu gelangen.

Der Park
Wie anfangs erwähnt ist dieser komplett im Wald integriert. Wer also auch an einem schönen Tag schon früh morgens dort hingeht, sollte trotzdem warme Kleidung mitnehmen. Große Lichtungen lassen dann die Sonne kräftig reinstrahlen, so dass es meist ab Mittag wunderschön dort ist. Die Fütterung ist um 9:45 und um 15:00 Uhr. Hier geht man mit den Tierpflegern von Station zu Station mit. Das Personal gibt an jeder Station eine Erklärung während der Fütterung, was sehr auf Kinder zugeschnitten ist. Zu sehen gibt es sehr viele unterschiedliche Tiere - wie zum Beispiel Rot- und Damwild, Störche, Bären, Eulen, Luchse, eine sehr große Herde mit Wölfen und und und ...

Rotwild im großen Gehege


Während der Haustierschau
Nach etwas halber Wegstrecke ist eine Taustierschau und ein Streichelzoo. Das hilft mal für eine kleine Sitzpause und die mitgebrachten Brote zu verzehren. Der zweite Teil der Fütterung geht dann wieder zurück an Wildschweinen, Elche, Wildkatzen, Bieber und und und - zurück in den Eingangsbereich. Hier können die Kinder durch ein Damwildgehege gehen und sie Tiere selbst auch noch füttern.

Der Abschluss dieses Rundgangs bildet ein großer Spielbereich mit Piratenschiff, einem großen Kletterturm und vielen Rutschen und Schaukeln. Für die Eltern zugleich ein Entspannungsbereich wo man auch noch was Essen kann.


TIPP vom Bauer Jens
Der Weg dort hin lohnt sich - sofern man im Urlaub auch wirklich mal früh aus dem Bett kommt. Zur Fütterung muss man dabei sein, da die meisten Tire echte Wildtiere sind und man diese dann nicht zu Gesicht bekommt. Nehmt ein Vesper mit und zur Sicherheit auch Jacken bei schlechtem Wetter.

Leider ist der Fütterungsrundgang komplett durchgeplant, so dass man bei der Haustierschau sich überlegen muss, ob man sich da von der weiteren Fütterung nicht doch verabschiedet. Da in dem Bereich gerade für kleine Kinder der Streichelzoo und die Ziegen eine tolle Abwechslung darstellen. Zudem können Papa und Mama sich Zeit für eine Tassee Kaffee nehmen und auch dort gibt es einen Kiosk und einen kleinen Spielbereich.

Großer Spielbereich am Ein- und Ausgang


Gastronomie ist auch vorhanden - unter Sonnensegel

Mittwoch, 31. Juli 2013

Artenvielfalt statt Monokultur

Unser Leindotter ist aktuelle großes Thema. Denn der Anbau von Mehreren Früchten auf ein und dem selben Feld ist trotz uralter Anbauweise wirklich wieder "Neuland". Zumal man zwei Getreidesorten nach der Ernte wieder trennen muss.

Wir beteiligen uns an der "Vielfalt" und setzen auf eine gute Zusammenarbeit zwischen Mensch und Natur.

Kürzlich war das Fernsehn bei uns und hat sich dies zum Thema gemacht. Artenvielfalt statt Monokultur - Weizenfelder mit vielen Insekten und Schmetterlinge - statt eintönig gespritzte und Artenfreie Monokulturen. Es ist für uns Bauern nicht leicht hier neue Wege zu gehen. Und doch eine tolle Möglichkeit sich an der Vielfalt positiv zu beteiligen.

Hier der Bericht als Link:

In Kürze wird unser Feld geerntet. Ein Bericht wird sicherlich noch kommen.

Leindotter auf dem Acker vom kleinen Bauernhof