Freitag, 8. November 2013

Besuch Urlaub auf dem Bauernhof aus Pfaffenwinkel / Ammersee-Lech

Eine Lehrfahrt führt zum kleinen Bauernhof

Touristiker und Anbieter von Urlaub auf dem Bauernhof aus Pfaffenwinkel und Ammersee-Lech haben sich den kleinen Bauernhof im schönen Frankenland für eine Lehrfahrt heute ausgesucht. Ein Besuch unter Kollegen - ein Besuch in Feuchtwangen.


Austausch mit Kollegen in der Sommerküche
Vielleicht einfach auf der Suche nach Ideen, nach Vertrautem nach Umsetzbarem, Kopierfähigem oder auch nur einfach mal die Möglichkeit zu sehen, was das Frankenland im Bereich Bauernhofurlaub so alles zu bieten hat. Und in diesem Punkt können wir hier in Franken auch was Zeigen. Wir brauchen uns da nicht verstecken.

Da kommt schnell die Frage auf, wie man auf den Namen - "Der kleine Bauernhof" kommt. Wir sind ein kleiner Betrieb mit 5 Ferienwohnungen und einem echten Bauernhof - füllen wir vielleicht sogar eine Nische ganz gut aus. Wo gibt es heute noch so etwas für den Familienurlaub mit kleinen Kindern? Ein Bauernhof der Wohlfühlurlaub mit der Mistgabel und der frischen Kuhmilch verbindet? Erholung im Gästegarten oder kochen in der Sommerküche.

An einem Tag wie heute, wenn fremde Kollegen hinter die Fassaden schauen dürfen, man sich den Fragen nach dem "Wie macht Ihr das?" stellt und ein bisschen vielleicht auch aus dem Nähkästchen plaudert, stellen wir für uns fest: Urlaub auf dem Bauernhof ist TOP! Bauern wie wir, die Ihre Gäste den Einblick gewähren für eine bestimmt Zeit der Natur, den Tieren und der bäuerlichen Tradition sehr sehr nahe zu sein. Die Zeiten von Opa´s alten Möbeln in einer Ferienwohnung sind Anekdoten der Vergangenheit. Service & Qualität, mit Standards wie dem ServiceQualität Deutschland bieten heute dem Urlaubssuchenden eine Sicherheit rund um die Buchung einer Ferienwohnung auf dem Bauernhof.

Der kleine Bauernhof ist vielleicht gerade auch mit solchen Gedanken für manche Familienhotels ein "Dörnchen im Auge". Nichts desto trotz findet man einen Gastgeber in Bauernkluft nur auf einem Urlaubs Ferienbauernhof. Ist das nicht toll?

Gute Reise, gute Gespräche und tolle Ideen für den eigenen Betrieb wünschen euch

die Familie Keim vom www.der-kleine-bauernhof.de




 

Donnerstag, 7. November 2013

Schlusspunkt 2013

Das Ende einer tollen Bauernhof Saison naht

Es ist nun schon wieder so weit. Der Herbst zeigt sich von seiner zum teil "schmuddeligen" Seite, die Temperaturen gehen in den Keller und den Sonnenschirm können wir getrost einpacken. Auf dem kleinen Bauernhof kehr Ruhe ein.

Zum Ende der Herbstferien ist es bereits Tradition - dem Tourismus auf dem Bauernhof für einige Monate "adieu" zu sagen. Der Herbst zeigt sich auf dem Bauernhof durch nasskühle Tage, wo so langsam auch die letzten farbenfrohen Blätter sich von den Bäumen verabschieden. Immer in dem Vertrauen hin, der Frühjahr bringt neue Blätter mit altbekanntem wieder zum Vorschein. So wollen auch wir, die Familie Keim dies tun. 

In den kommenden Tagen machen wir unseren kleinen Bauernhof "winterdicht", die Sommerküche wird eingepackt, alle Spielgeräte abgebaut und gut für den Winterschlaf verpackt. Die Hasen welche im Sommer den Gästekindern beim Ferienhaus Gesellschaft leisten, haben bereits Ihr Winterquartier im großen Stall aufgesucht und die Hühner dürfen im neuen Hühnerstall den Winter verbringen.

Uns macht die Arbeit auf unserem kleinen Bauernhof viel Freude. Gäste sollen ihre Urlaubszeit mit Begeisterung in einer der fünf Ferienwohnungen verbringen können. Wir staunen machmal selbst, wie uns fremde Menschen während Ihres Urlaubs Stück für Stück das Erleben auf einem echt kleinen Bauernhof eine Stärkung für Ihren Alltag mit sich bringt. So mancher Urlaub auf dem Bauernhof hat eine Lebenseinstellung positiv verändert. Ist das nicht toll?

Wir sagen DANKE - allen, die auf dem kleinen Bauernhof oder auch bei einem unserer Kollegen der Kinderland Frankenhöfe Ihren Urlaub verbrachten. Freuen uns Sie wieder im schönen Franken als Gast begrüßen zu dürfen.

Ihr Bauer Jens und die ganze Familie Keim



 

Freitag, 11. Oktober 2013

Leindotter aus der Region - Der kleine Bauernhof aus Feuchtwangen gehört zu den Produzenten

Neues Naturschutzprodukt auf dem Markt –
das erste fränkische Leindotteröl fördert die Artenvielfalt


Auf dem Wochenmarkt in Feuchtwangen präsentierte der Verein Artenreiches Land – Lebenswerte Stadt e.V. (ALLES) am heutigen Freitag die neue fränkische Spezialität Leindotteröl. Die Wochenmarktbesucher kosteten das wertvolle Öl, das einen leicht würzigen, aber delikat zarten Geschmack von Erbsen und Spargel hat.

Im Rahmen des  Projektes "Wirtschaften mit der Natur - mehr Naturschutz in der Landwirtschaft durch Mischfruchtanbau" haben fünf Landwirte in der Umgebung Feuchtwangens erstmals Leindotter auf rund acht Hektar erfolgreich im Mischfruchtgemenge angebaut. Mischfruchtanbau ist der Anbau von mehreren Kulturen auf derselben Fläche, die sich gegenseitig positiv beeinflussen. In Mittelfranken bauten die Landwirte zum Beispiel Emmer, Weizen und Roggen im Gemenge mit Leindotter an. Dadurch kann der Ertrag für die Landwirte erhöht werden und gleichzeitig nützt es der Umwelt und der Artenvielfalt, da keine Pflanzenschutzmittel zum Einsatz kommen. Leindotter wirkt nämlich Unkraut unterdrückend.
Anfang August fuhren die Landwirte eine gute Ernte ein. Das gedroschene Gemenge aus Getreide und Leindottersaat haben Mühlen in der Region getrennt und mit feinen Siebchen gereinigt. Anschließend presste die Ölmühle mit einer Schneckenpresse den Leindottersamen zu hochwertigem Öl. Das Öl wurde langsam und schonend kaltgepresst und in Flaschen abgefüllt, die dann über bestehende Vermarktungsstrukturen der „Regionaltheke – von fränkischen Bauern“ regional vermarktet werden.

Gemeinsam mit Martin Stümpfig, MdL, Bernd Strobel von der Kreisentwicklung im Landratsamt Ansbach sowie Angela Stimmer vom Bayerischen Naturschutzfonds freut sich Heiner Sindel, 1. Vorsitzender des ALLES e.V. über das neue fränkische Naturschutzprodukt. „Vom Acker bis zum Teller ein geschlossener regionaler Wirtschaftskreislauf und für alle Beteiligten gewinnbringend; sowohl der Landwirt als auch die Natur und die Verbraucher profitieren vom Leindotter. Genauso stellen wir uns die nachhaltige Regionalvermarktung hier in Mittelfranken vor.“ 

Vornehmlich in der kalten Küche eignet sich das „Öl der Kelten“ – wie es auch genannt wird, da es schon damals für die Nahrungsergänzung kultiviert wurde -  als Baustein einer gesundheitsbewussten Ernährung. Leindotter ist ein hervorragender Lieferant für essentielle mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die zu einem hohen Anteil aus Omega-3-Fettsäuren bestehen. Zudem machen es hohe Gehalte an Vitamin E und Sterinen besonders wertvoll für die Ernährung. Der Projektträger ALLES e.V. lässt den Leindotter außerdem zu einer regionalen Handcréme verarbeiten.
Ausführliche Informationen finden sich auf der neuen Website www.alles-leindotter.de

Auch der Kleine Perlmuttfalter profitiert
Mischfruchtanbau führt dazu, dass es im Feld mehr Blüten mit Nektar gibt. Das lieben viele Schmetterlinge, Bienen und Hummeln. So auch der Kleine Perlmuttfalter, der eine Vielzahl von verschiedenen Blüten als Nektarquelle nutzen kann. Für die Fortpflanzung ist er allerdings auf Veilchen angewiesen, nur dort werden die Eier abgelegt, die Raupen fressen dann die Veilchenblätter. Auch Veilchen-Arten können in den Mischfruchtfeldern oder an deren Rändern gefunden werden; so profitiert der Kleine Perlmuttfalter doppelt: Sowohl Falter als auch Raupen finden Nahrung.

Pressekontakt:
Artenreiches Land – Lebenswerte Stadt e. V.
Ilonka Sindel
Museumstraße 1, 91555 Feuchtwangen
Tel. 09852-1381
Fax: 09852-615291
www.alles-leindotter.de


Freitag, 4. Oktober 2013

Maisernte 2013 abgeschlossen

Maisernte 2013 - auf dem www.der-kleine-bauernhof.de


Einen Tag vor dem 3. Oktober wurde unser Mais bei tollem Wetter von den Äckern des kleinen Bauernhofs abgeerntet. Der kleine Bauernhof produziert neben seinem Getreide von DINKEL, SCHWARZHAFER, GERSTE, WEIZEN und LEINDOTTER auch einen Silomais. Dieser wird aber nicht für unseren Hof angebaut, sondern gelangt direkt über Lohnunternehmer in eine moderne Biogasanlage. Dort wird aus dem Energiegehalt der Maispflanze schlicht und einfach Strom erzeugt. Für uns ist die Ernte einfach - wir haben nichts damit zu tun, der Biogasler organisiert sich selbst. Damit aber unsere Urlaubsgäste auch etwas darüber erfahren - hier einige Bilder von der Ernte in diesem Jahr

Bauer Jens muss zugeben, dass ihm eigentlich die grünen Schlepper mit der etwas dunkleren Farbe und roten Felgen besser gefallen als die, welche der Biogasler fährt mit gelben Felgen.

Montag, 16. September 2013

Der Tag nach der Bayernwahl

Nein - die Wahl ist worbei und alles ist beim alten geblieben. Zumindest hier auf dem  Bauernhof.

Es ist kühl geworden und ab und an regnet es auch etwas. Nicht nur hier - auch in der ganzen Region von Romantisches Franken und ganz Mittelfranken packt sich etwas wärmer ein.

Aber es macht den großen und kleinen Bauern und Bäuerinnen gar nichts aus. Sie packen sich ein und helfen uns wärend dem Treffpunkt Stall beim misten, melken und füttern der Tiere. Diese müssen nämlich jeden Tag Futter bekommen. Das etwas schlechtere Urlaubswetter mit Regen bringt uns hoffentlich noch eine gute Grassilage, die wir in einigen Wochen noch mähen wollen. Hoffen wir es mal, so dass wir genug Futter für unsere Tiere haben.

Der Bauer Jens hatte heute früh schon vermutet, dass wir beim Kinderreiten nach der Stallzeit einen echten "Regenritt" machen. Dem war aber nicht so. Das Wetter hat total gut mitgemacht. Uns freut es, wenn es den Kindern gefällt. Das lächeln der Kinder ist einfach klasse.

Am Mittwoch ist unser Familienaktionstag. Unsere Gäste sind glaub auch schon gespannt, was wir machen. Verraten wollen wir mal noch nicht so viel.

Bis dahin grüßt hier
Bauer Jens

Mittwoch, 11. September 2013

Kochen am offenen Feuer

Wir kochen heute mit unseren Gästen am offenen Feuer

Die ersten Bilder hat Bauer Jens schon gemacht. Bei leichtem Regen kochen wir trotzdem - in der Natur und das Kochen wird zum Erlebnis. Ist das nicht super klasse.

Die Glut ist da - das Feuer brennt und das Fleisch ist im Topf.
Alle weiteren Zutaten kommen in Kürze.



Montag, 19. August 2013

Ausflugstipp: Tierpark Bad Mergentheim

Heute wollen wir uns mal auf den Weg in den Tierpark Bad Mergentheim machen. Dieser Tierpark ist etwas anders - als all die typischen Tierparks in großen Städten. Man findet ihn in dem schönen Hohenloher Land zur Grenze in´s Taubertal.


Tolles Wolfsrudel bei der Fütterung
selbst die Geier fehlen nicht

Anreise 
Bequem in 1 Stunde ist man vom kleinen Bauernhof mit einem kleinen Stück auf der Autobahn Richtung Heilbronn und von Crailsheim aus über die B290 echt schnell kurz vor Bad Mergentheim. Wenige Kilometer vor Bad Mergentheim befindet sich auf der linken Seite am Waldrandder großzügige Parkplatz mit vielen großen Wildmotive. Vom Parklaptz aus sind es noch so ca. 200m Fußmarsch um in den Park zu gelangen.

Der Park
Wie anfangs erwähnt ist dieser komplett im Wald integriert. Wer also auch an einem schönen Tag schon früh morgens dort hingeht, sollte trotzdem warme Kleidung mitnehmen. Große Lichtungen lassen dann die Sonne kräftig reinstrahlen, so dass es meist ab Mittag wunderschön dort ist. Die Fütterung ist um 9:45 und um 15:00 Uhr. Hier geht man mit den Tierpflegern von Station zu Station mit. Das Personal gibt an jeder Station eine Erklärung während der Fütterung, was sehr auf Kinder zugeschnitten ist. Zu sehen gibt es sehr viele unterschiedliche Tiere - wie zum Beispiel Rot- und Damwild, Störche, Bären, Eulen, Luchse, eine sehr große Herde mit Wölfen und und und ...

Rotwild im großen Gehege


Während der Haustierschau
Nach etwas halber Wegstrecke ist eine Taustierschau und ein Streichelzoo. Das hilft mal für eine kleine Sitzpause und die mitgebrachten Brote zu verzehren. Der zweite Teil der Fütterung geht dann wieder zurück an Wildschweinen, Elche, Wildkatzen, Bieber und und und - zurück in den Eingangsbereich. Hier können die Kinder durch ein Damwildgehege gehen und sie Tiere selbst auch noch füttern.

Der Abschluss dieses Rundgangs bildet ein großer Spielbereich mit Piratenschiff, einem großen Kletterturm und vielen Rutschen und Schaukeln. Für die Eltern zugleich ein Entspannungsbereich wo man auch noch was Essen kann.


TIPP vom Bauer Jens
Der Weg dort hin lohnt sich - sofern man im Urlaub auch wirklich mal früh aus dem Bett kommt. Zur Fütterung muss man dabei sein, da die meisten Tire echte Wildtiere sind und man diese dann nicht zu Gesicht bekommt. Nehmt ein Vesper mit und zur Sicherheit auch Jacken bei schlechtem Wetter.

Leider ist der Fütterungsrundgang komplett durchgeplant, so dass man bei der Haustierschau sich überlegen muss, ob man sich da von der weiteren Fütterung nicht doch verabschiedet. Da in dem Bereich gerade für kleine Kinder der Streichelzoo und die Ziegen eine tolle Abwechslung darstellen. Zudem können Papa und Mama sich Zeit für eine Tassee Kaffee nehmen und auch dort gibt es einen Kiosk und einen kleinen Spielbereich.

Großer Spielbereich am Ein- und Ausgang


Gastronomie ist auch vorhanden - unter Sonnensegel