Das Gras wird gemäht.
Es ist nun doch noch so weit gekommen, dass wir gestern unsere Wiesen zum letzten mal in diesem Jahr mähen konnten. Die lange Trockenperiode in den letzen Wochen - man kann fast Monat dazu sagen - hat das Gras eher rückwärts wachsen lassen als vorwärts. Vor drei Wochen hatten wir mal richtig Regen bekommen, so dass nun durch die tollen Tage doch noch ein klein wenig rangewachsen ist. Nun haben wir nun gestern alles was unser Mähwerk vor die Messer bekommen hatte auch gemäht. Das sieht dann vom Traktor so aus:
Man muss dazu sagen, dass dieses Bild auf einer Wiese aufgenommen wurde, wo der 2. Schnitt wegkommt. Das ist ein schon "altes Material" - was aber genau wie die Siloballen zu "Heulage" verarbeitet wird. Diese Heulage ist dann speziell für die Pferde gedacht. Wir haben im vergangenen Jahr aber auch festgestellt, dass dieses wesentlich trockeneres Gras total gerne von den Kühen gefressen wird. Wir sind selber gespannt darauf, wie das Futter denn so wird. Man steckt nie drin.
Heute werden wir bereits das gemähte zusammenschlagen. Es werden also Reihen gebildet, wo das angewelkte Gras dann von einer großen Ballenpresse aufgenommen wird und zu runden "Bollen" formt. Anschließend werden diese "Rundballen" - so sagen wir dazu, noch in weiße Folie fest eingepackt. Dieser Gärprozess der in den luftdichten Ballen nun stattfindet, macht die Silage zu einem wertvollen Futter welches unsere Kühe besonders im Winter zu fressen bekommen.
Mal sehen, ob die noch Bilder machen kann, damit man das etwas besser erkennt, als nur hier so theoretisch zu schreiben.
Ich meld mich wieder - euer Bauer Jens
Der kleine Bauernhof ist ideal für Familien mit kleinen Kindern. Hier auf der BLOG Seite erfahren alles Neues was auf dem kleinen Bauernhof passiert. Hier auf dem kleinen Bauernhof können Familien und Kinder einen tollen Urlaub verbringen. fünf tolle Ferienwohnungen, eine Spielscheue, einen Gästegarten mit einer Küche im Garten.
Freitag, 19. Oktober 2012
Sonntag, 7. Oktober 2012
Herbstsaat auf dem kleinen Bauernhof
Die Herbstsaat ist im Laufen
Die letzten Tage (es war Freitag Abend) sind wir dazu gekommen unsere Herbstaussat von Winterweizen und Dinkel durchzuführen. Ich habe ja schon darüber berichtet, dass wir zu erst den Boden pflügen müssen - also die Reste der Vorfrucht "nach unten" zu bekommen. Nur so läst sich die Saat schon einarbeiten.
Wie man schließlich das Korn so wichtig in den Boden bekommt - ist ja nach Bodenart und Region völlig unterschiedlich. Wir säen direkt in die Ackerscholle hinein.
Die letzten Tage (es war Freitag Abend) sind wir dazu gekommen unsere Herbstaussat von Winterweizen und Dinkel durchzuführen. Ich habe ja schon darüber berichtet, dass wir zu erst den Boden pflügen müssen - also die Reste der Vorfrucht "nach unten" zu bekommen. Nur so läst sich die Saat schon einarbeiten.
Wie man schließlich das Korn so wichtig in den Boden bekommt - ist ja nach Bodenart und Region völlig unterschiedlich. Wir säen direkt in die Ackerscholle hinein.
Freitag, 5. Oktober 2012
Hufschmied
Der Hufschmied war heute da
Da hatten unsere Kinder auf dem Hof vom kleinen Bauernhof was zu schauen. Der Hufschmied war heute bei uns und hat die Hufe unserer drei Pferde gerichtet. Das ist immer sehr interessant. Unser Wacholder (der große weiße) bekommt immer auch Hufeisen drauf. Erst vor zwei Tagen hat er eines sogar auf der Koppel verloren. Dank ganz toller Feriengäste war das Eisen auch gleich wieder gefunden - denn es wurde heute zusammen mit den anderen wieder aufgebrannt.
Wenn der Hufschmied kommt werden erst einmal die Hufe gerichtet. Das Horn abgeschnitten was zu lange geworden ist, und der Huf sozusagen freigeschnitten. Das tut einem Pferd überhaupt nicht weh. Es ist etwas so, wie wenn wir unsere Fingernägel feilen. Ich bin selbst immer wieder erstaut, mit welcher Ruhe und Gelassenheit das unsere Pferde sich machen lassen. Denen gefällt das glaube ich total.
Seis drum - es hat wohl nicht nur den Pferden gefallen - auch unsere Gästekinder wollten das mal aus der ersten Reihe sehen.
Schön wars - mal sehen, was weiter so auf dem kleinen Bauenrhof getrieben wird.
Da hatten unsere Kinder auf dem Hof vom kleinen Bauernhof was zu schauen. Der Hufschmied war heute bei uns und hat die Hufe unserer drei Pferde gerichtet. Das ist immer sehr interessant. Unser Wacholder (der große weiße) bekommt immer auch Hufeisen drauf. Erst vor zwei Tagen hat er eines sogar auf der Koppel verloren. Dank ganz toller Feriengäste war das Eisen auch gleich wieder gefunden - denn es wurde heute zusammen mit den anderen wieder aufgebrannt.
Wenn der Hufschmied kommt werden erst einmal die Hufe gerichtet. Das Horn abgeschnitten was zu lange geworden ist, und der Huf sozusagen freigeschnitten. Das tut einem Pferd überhaupt nicht weh. Es ist etwas so, wie wenn wir unsere Fingernägel feilen. Ich bin selbst immer wieder erstaut, mit welcher Ruhe und Gelassenheit das unsere Pferde sich machen lassen. Denen gefällt das glaube ich total.
Seis drum - es hat wohl nicht nur den Pferden gefallen - auch unsere Gästekinder wollten das mal aus der ersten Reihe sehen.
Schön wars - mal sehen, was weiter so auf dem kleinen Bauenrhof getrieben wird.
Donnerstag, 4. Oktober 2012
Wirtschaften mit der Natur auf dem kleinen Bauernhof
Mischfruchtanbau mit Leindotter auf dem kleinen Bauernhof
Der kleine Bauernhof beteiligt sich in diesem Jahr erstmalig an einem Projekt, das den Anbau von Leindotter im Mischfruchtanbau fördert. Es werden also nicht wie sonst üblich auf einem Acker nur eine Frucht angebaut, sondern es werden auf dem selben Acker zwei Früchte sozusagen "ineinander" angebaut.
Diese Art des Anbaus sind für uns konventuionall arbeitenden Landwirte etwas Neues. Denn durch die Mischsaat und dem streben nach der Verbesserung der Ackerflächen durch Ansiedlung von Nützlingen, wird diese Fläche ökologisch bewirtschaftet. Also eine Fläche die nicht mit Pflanzenschutzmittel behandelt wird. Wir wagen also einen Schritt in den Bereich von ökologischen Ackerbau und sind schon jetzt - wo wir doch erst in der Vorbereitung nämlich beim Ackern der Flächen sind - total gespannt darauf.
Die Äcker sind vorbereitet und sobald die Wetterlage stabil wird, werden wir vielleicht noch diese Woche auch den Feldversuch starten.
Der kleine Bauernhof beteiligt sich in diesem Jahr erstmalig an einem Projekt, das den Anbau von Leindotter im Mischfruchtanbau fördert. Es werden also nicht wie sonst üblich auf einem Acker nur eine Frucht angebaut, sondern es werden auf dem selben Acker zwei Früchte sozusagen "ineinander" angebaut.
Diese Art des Anbaus sind für uns konventuionall arbeitenden Landwirte etwas Neues. Denn durch die Mischsaat und dem streben nach der Verbesserung der Ackerflächen durch Ansiedlung von Nützlingen, wird diese Fläche ökologisch bewirtschaftet. Also eine Fläche die nicht mit Pflanzenschutzmittel behandelt wird. Wir wagen also einen Schritt in den Bereich von ökologischen Ackerbau und sind schon jetzt - wo wir doch erst in der Vorbereitung nämlich beim Ackern der Flächen sind - total gespannt darauf.
Die Äcker sind vorbereitet und sobald die Wetterlage stabil wird, werden wir vielleicht noch diese Woche auch den Feldversuch starten.
Nicht traurig sein ....
Herbstferien 2012
... auch wenn der kleine Bauernhof bereits in den Herbstferien 2012 fast ausgebucht ist. Einige unserer Kollegen haben noch die ein oder andere Ferienwohnung in den nächsten beiden Wochen frei. Einfach mal hier klicken und schauen.
Die Ferienzeit Baden-Württemberg und Bayern gibt es auch auf unserem Hof noch zwei Wohnungen. Die Wohnung FICHTE (490 € / Woche) sowie die Wohnung WALNUSS (530 € / Woche) sind vom 27.10. bis 03.11.2012 noch frei.
... auch wenn der kleine Bauernhof bereits in den Herbstferien 2012 fast ausgebucht ist. Einige unserer Kollegen haben noch die ein oder andere Ferienwohnung in den nächsten beiden Wochen frei. Einfach mal hier klicken und schauen.
Die Ferienzeit Baden-Württemberg und Bayern gibt es auch auf unserem Hof noch zwei Wohnungen. Die Wohnung FICHTE (490 € / Woche) sowie die Wohnung WALNUSS (530 € / Woche) sind vom 27.10. bis 03.11.2012 noch frei.
Montag, 24. September 2012
Herbstaktion Apfelsaft
Wir pressen Apfelsaft
Die Äpfel hängen an den Bäumen und sind reif. Höchste Zeit unseren Apfelsaft herzustellen. Auf dem kleinen Bauernhof machen wir das mit unseren Gästen gemeinsam.
Erstmal gehen wir auf die Suche nach den richtigen Äpfel und sammeln diese gemeinsam auf. Das macht Spaß und freut nicht nur die vielen kleinen Helfer und Helferinnen - nein, auch den Eltern macht es viel Freude. Die Natur schenckt uns Früchte. Ist das nicht toll.
Aber nun steht erst einmal das säubern der Äpfel auf den Plan. Die Äpfel müssen grob von Schlutz und Dreck gereinigt werden. Wir machen das einfach damit, dass wir diese in einem Wasserbecken geben und reinigen. Von dort aus geht es gleich zu unserer "Museri" - ein Maschine die aus den großen Äpfeln kleine Äpfelschnitze macht. Eine tolle Sache ist das. Vor allem wenn unsere Gäste diese altmodische, noch ohne Platine und elektronsicher Steuerung auskommende Maschine - betrieben - lediglich mit einem Waschmaschinenmotor angetrieben eine geniale Arbeit ausführt. Staunen kann man über einfache aber gut durchdate Technik. Da kann man auch als Erwachsener auf dem kleinen Bauernhof noch staunend zuschauen.
Jetzt könnte man hier noch alles genau Beschreiben wie herrlich Apfelsaft selber herstellen so ist. Das lasse ich aber an dieser Stelle einfach sein, denn:
... um mitzureden muss man einfach mal dabeigewesens ein.
Stimmts?
Wer in den kommenden Wochen bei uns zu Gast ist, hat vielleicht das Glück beim Apfelsaft herstellen selbst dabei zu sein.
Die Äpfel hängen an den Bäumen und sind reif. Höchste Zeit unseren Apfelsaft herzustellen. Auf dem kleinen Bauernhof machen wir das mit unseren Gästen gemeinsam.
Erstmal gehen wir auf die Suche nach den richtigen Äpfel und sammeln diese gemeinsam auf. Das macht Spaß und freut nicht nur die vielen kleinen Helfer und Helferinnen - nein, auch den Eltern macht es viel Freude. Die Natur schenckt uns Früchte. Ist das nicht toll.
Aber nun steht erst einmal das säubern der Äpfel auf den Plan. Die Äpfel müssen grob von Schlutz und Dreck gereinigt werden. Wir machen das einfach damit, dass wir diese in einem Wasserbecken geben und reinigen. Von dort aus geht es gleich zu unserer "Museri" - ein Maschine die aus den großen Äpfeln kleine Äpfelschnitze macht. Eine tolle Sache ist das. Vor allem wenn unsere Gäste diese altmodische, noch ohne Platine und elektronsicher Steuerung auskommende Maschine - betrieben - lediglich mit einem Waschmaschinenmotor angetrieben eine geniale Arbeit ausführt. Staunen kann man über einfache aber gut durchdate Technik. Da kann man auch als Erwachsener auf dem kleinen Bauernhof noch staunend zuschauen.
Jetzt könnte man hier noch alles genau Beschreiben wie herrlich Apfelsaft selber herstellen so ist. Das lasse ich aber an dieser Stelle einfach sein, denn:
... um mitzureden muss man einfach mal dabeigewesens ein.
Stimmts?
Wer in den kommenden Wochen bei uns zu Gast ist, hat vielleicht das Glück beim Apfelsaft herstellen selbst dabei zu sein.
Freitag, 21. September 2012
Maisernte 2012
Die Maisernte 2012 auf dem kleinen Bauernhof
Auch in diesem Jahr rückte der große Maishäcksler vom Lohnunternehmer an und holt auf den Äckern von Keim´s den Mais ab. Dies ist gestern und heute bereits passiert und nun ist auch die letzte Ernte vom Feld.
Der Mais, eine sehr großwüchsige Energiepflanze wird nicht von uns selbst verwertet - also den Mais bekommen nicht unsere Kühe - sondern aus dem Mais wird in einer Biogasanlage Strom erzeugt. Ob der Strom - nur weil der Mais grün ist - auch grün ist- das kann ich nicht beurteilen. Aber dass man aus Biomasse Elektrizität machen kann, ist etwas Neuartiges. Hier in Mittelfranken, wo der kleine Bauernhof ist und die Landwirtschaft wirklich noch aktiv betrieben wird - gibt es bereits über 100 Biogasanlagen. Sehr viele landwirtschaftliche Betriebe haben sich mit einer Biogasanlage spezialisiert und produzieren über die Gärreste ein Gas, welches über spezielle Motoren zu Strom gemacht wird. Mais ist hierfür eine sehr ausgiebige Pflanze. So schön wie der Mais auch ist - leider behindert diese große Pflanze auch öffters die freie Sicht in unserem sehr schönen Romantisches Franken. Daher freut sich so mancher, wenn nun die Ernte abgeschlossen ist.
In der nächsten Tagen werden die Äcker gepflügt und zum Teil auch noch mit einer Winterfrucht bestellt. Vor allem die Feldfrüchte von Dinkel und Weizen müssen in den nächsten Wochen in den Boden kommen, damit wir im kommenden Jahr auch wieder etwas ernten können. Das Pfügen macht recht viel Arbeit und es kostet ganz schön Zeit. Wir werden das schon hinbekommen. Der Pflug hängt schon am Schlepper und zum Teil werden noch neue Schare angebaut oder aufgeschweißt.
Ja, das gehört alles auch zur Arbeit auf dem kleinen Bauernhof.
Auch in diesem Jahr rückte der große Maishäcksler vom Lohnunternehmer an und holt auf den Äckern von Keim´s den Mais ab. Dies ist gestern und heute bereits passiert und nun ist auch die letzte Ernte vom Feld.
Der Mais, eine sehr großwüchsige Energiepflanze wird nicht von uns selbst verwertet - also den Mais bekommen nicht unsere Kühe - sondern aus dem Mais wird in einer Biogasanlage Strom erzeugt. Ob der Strom - nur weil der Mais grün ist - auch grün ist- das kann ich nicht beurteilen. Aber dass man aus Biomasse Elektrizität machen kann, ist etwas Neuartiges. Hier in Mittelfranken, wo der kleine Bauernhof ist und die Landwirtschaft wirklich noch aktiv betrieben wird - gibt es bereits über 100 Biogasanlagen. Sehr viele landwirtschaftliche Betriebe haben sich mit einer Biogasanlage spezialisiert und produzieren über die Gärreste ein Gas, welches über spezielle Motoren zu Strom gemacht wird. Mais ist hierfür eine sehr ausgiebige Pflanze. So schön wie der Mais auch ist - leider behindert diese große Pflanze auch öffters die freie Sicht in unserem sehr schönen Romantisches Franken. Daher freut sich so mancher, wenn nun die Ernte abgeschlossen ist.
In der nächsten Tagen werden die Äcker gepflügt und zum Teil auch noch mit einer Winterfrucht bestellt. Vor allem die Feldfrüchte von Dinkel und Weizen müssen in den nächsten Wochen in den Boden kommen, damit wir im kommenden Jahr auch wieder etwas ernten können. Das Pfügen macht recht viel Arbeit und es kostet ganz schön Zeit. Wir werden das schon hinbekommen. Der Pflug hängt schon am Schlepper und zum Teil werden noch neue Schare angebaut oder aufgeschweißt.
Ja, das gehört alles auch zur Arbeit auf dem kleinen Bauernhof.
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