Gut hast Du das gemacht - Lara
So sprechen wir das unseren Kühen immer zu und leben Sie, wenn die Kühe so tapfer und lieb sind bei der Geburt. Unsere Lara - die sehr dunkle Limpurger Kuh die unsere Gäste bestimmt kennen - hat gestern ein kleines Kälbchen zur Welt gebracht. Wir, die Keim´s waren gestern gar nicht da und als wir am Abend in den Stall schauten, war alles schon vorbei. Das ist eine ganz tolle Sache. Wir Menschen machen uns manchlam viel zu sehr verrückt. Die Natur hat Ihre eigenen Gesetze und Geschwindigkeiten. So auch bei einer Kälbchengeburt. Nur gut dass wir unserer Lara letzte Woche noch einen Abkalbstall hergerichtet haben und sie jetzt - und noch einige Tage ganz alleine mit Ihrem Kälbchen Zeit verbringen kann. In einigen Tagen darf Lara und Luma dann wieder in die Herde zurück - im erweiterten Offenlaufstall.
Und hier natürlich auch noch ein Bild - hätte ich doch fst vergessen.
Gruß vom Bauer Jens
Der kleine Bauernhof ist ideal für Familien mit kleinen Kindern. Hier auf der BLOG Seite erfahren alles Neues was auf dem kleinen Bauernhof passiert. Hier auf dem kleinen Bauernhof können Familien und Kinder einen tollen Urlaub verbringen. fünf tolle Ferienwohnungen, eine Spielscheue, einen Gästegarten mit einer Küche im Garten.
Montag, 26. November 2012
Freitag, 23. November 2012
Der kleine Bauernhof und seine Betonwoche
Betonieren für die Weiderinder
Rückblickend auf diese Woche kann man sagen, es war unsere "Betonwoche". Denn wir haben in den letzten Tagen so manchen Kubikmeter Beton verarbeitet. Da war der ehemalige Rinderlaufstall der einen Betonboden bekommen hat. Das Winterquartier für Funny und Filou wurde eingerichet, und vor allem viel Material für unsere Weiderinder. Die bekommen zur Zeit einen größeren Stall.
Dann ist unsere Lara vorübergehend in den Innenstall gezogen. Lara - eine unserer Limpurger Weiderinder - erwartet ein Kälbchen. Und nachdem unser Außenstall noch nicht vergrößert ist, wollen wir ihr eine Einzelbox überlassen um so ihr Kälbchen ungestört zur Welt zu bringen.
Die eigentliche Baustelle ist die Vergrößerung unseres Stalls für die Limpurger. Inzwischen haben wir da auch einen Betonboden eingebracht und heute sogar noch einen erweiterten Mistlagerplatz gefertigt. Alles muss schießlich seine Ordnung haben und schöner wird es zudem auch noch. Wir sind also zur Zeit kräftig am Bauen auf der "Hofseite" und bringen dort die Wohnungen unserer Tiere auf Sterne Niveau.
Hier sieht man gerade, wie wir eine Fläche neben dem Weiderindern betonieren. Dort soll zum Teil auch der Mist gelagert werden. Es ist eine Arbeit, die einfach in die Arme geht.
Und bevor hier groß geraten wird was dies werden soll - verrate ich es doch gleich. Das hier gibt ein Futterplatz für die Limpurger. Nachdem unsere Herde größer wird - benötigen die Tiere auch mehr Platz. Bisher war der Futterplatz in der Front davor und wenn wir gemistet haben, mussten wir den Platz freuräumen um mit dem Frontlader den Mist rauszufahen. Ach häte ich es fast vergessen. Gemistet haben wir in diesem Zusammenhang diese Woche ja auch noch. Also war es doch nicht "nur" betonieren.
Der Futtertisch wird jetzt fest installiert auf der linken Seite. Dadurch wird der Auslauf doppelt so groß als bisher. Also Kuhkomfort für unsere Limpurger.
Mal sehen, wie es ihnen gefallen wird. In der kommenden Woche wollen wir den größeren Stall den Tieren überlassen. Wir freuen uns auch schon.
Für diese Woche habe ich beschlossen, dass es reicht.
Bis dem nächst
Bauer Jens
Rückblickend auf diese Woche kann man sagen, es war unsere "Betonwoche". Denn wir haben in den letzten Tagen so manchen Kubikmeter Beton verarbeitet. Da war der ehemalige Rinderlaufstall der einen Betonboden bekommen hat. Das Winterquartier für Funny und Filou wurde eingerichet, und vor allem viel Material für unsere Weiderinder. Die bekommen zur Zeit einen größeren Stall.
Dann ist unsere Lara vorübergehend in den Innenstall gezogen. Lara - eine unserer Limpurger Weiderinder - erwartet ein Kälbchen. Und nachdem unser Außenstall noch nicht vergrößert ist, wollen wir ihr eine Einzelbox überlassen um so ihr Kälbchen ungestört zur Welt zu bringen.
Die eigentliche Baustelle ist die Vergrößerung unseres Stalls für die Limpurger. Inzwischen haben wir da auch einen Betonboden eingebracht und heute sogar noch einen erweiterten Mistlagerplatz gefertigt. Alles muss schießlich seine Ordnung haben und schöner wird es zudem auch noch. Wir sind also zur Zeit kräftig am Bauen auf der "Hofseite" und bringen dort die Wohnungen unserer Tiere auf Sterne Niveau.
Hier sieht man gerade, wie wir eine Fläche neben dem Weiderindern betonieren. Dort soll zum Teil auch der Mist gelagert werden. Es ist eine Arbeit, die einfach in die Arme geht.
Und bevor hier groß geraten wird was dies werden soll - verrate ich es doch gleich. Das hier gibt ein Futterplatz für die Limpurger. Nachdem unsere Herde größer wird - benötigen die Tiere auch mehr Platz. Bisher war der Futterplatz in der Front davor und wenn wir gemistet haben, mussten wir den Platz freuräumen um mit dem Frontlader den Mist rauszufahen. Ach häte ich es fast vergessen. Gemistet haben wir in diesem Zusammenhang diese Woche ja auch noch. Also war es doch nicht "nur" betonieren.
Der Futtertisch wird jetzt fest installiert auf der linken Seite. Dadurch wird der Auslauf doppelt so groß als bisher. Also Kuhkomfort für unsere Limpurger.
Mal sehen, wie es ihnen gefallen wird. In der kommenden Woche wollen wir den größeren Stall den Tieren überlassen. Wir freuen uns auch schon.
Für diese Woche habe ich beschlossen, dass es reicht.
Bis dem nächst
Bauer Jens
Sonntag, 4. November 2012
Saisonende 2012
Es ist mal wieder so weit. Bei echt tollem Wetter - Regenwetter am Vormittag und Sonnenschein am Nachmittag ist der Tag der jedes Jahr auf dem kleinen Bauernhof urplötzlich eintritt. Völlig überrascht - nein - es ist der Tag der jedes Jahr uns dankbar zurückschauen lässt - denn eine neue Saison ist wieder vorbei.
Dankbar sind wir, dass alles in diesem Jahr so toll geklappt hat - dass nichts passiert ist - dass wir einen megatollen Sommer und vor allem einen noch viel MEGA MEGA tollen Herbst hatten. Das Wetter war einfach nur SPITZE!!!
Jetzt ist die Zeit, wo wir als Familie wieder mehr Raum für uns haben und so manche Dinge, die Schlicht und Einfach liegen geblieben sind - mal nachzuarbeiten. Uns steht in dieser Woche noch der "Tag der offenen Gastgebertüre" bevor, wo unser Betrieb sich für Kollegen öffnet.
Bei gutem Wetter wollen wir noch so manches angreifen - wird aber hier mal noch nicht verraten, was das sein wird.
Dankbar sind wir, dass alles in diesem Jahr so toll geklappt hat - dass nichts passiert ist - dass wir einen megatollen Sommer und vor allem einen noch viel MEGA MEGA tollen Herbst hatten. Das Wetter war einfach nur SPITZE!!!
Jetzt ist die Zeit, wo wir als Familie wieder mehr Raum für uns haben und so manche Dinge, die Schlicht und Einfach liegen geblieben sind - mal nachzuarbeiten. Uns steht in dieser Woche noch der "Tag der offenen Gastgebertüre" bevor, wo unser Betrieb sich für Kollegen öffnet.
Bei gutem Wetter wollen wir noch so manches angreifen - wird aber hier mal noch nicht verraten, was das sein wird.
Freitag, 19. Oktober 2012
Silieren im Herbst 2012 auf dem kleinen Bauernhof
Das Gras wird gemäht.
Es ist nun doch noch so weit gekommen, dass wir gestern unsere Wiesen zum letzten mal in diesem Jahr mähen konnten. Die lange Trockenperiode in den letzen Wochen - man kann fast Monat dazu sagen - hat das Gras eher rückwärts wachsen lassen als vorwärts. Vor drei Wochen hatten wir mal richtig Regen bekommen, so dass nun durch die tollen Tage doch noch ein klein wenig rangewachsen ist. Nun haben wir nun gestern alles was unser Mähwerk vor die Messer bekommen hatte auch gemäht. Das sieht dann vom Traktor so aus:
Man muss dazu sagen, dass dieses Bild auf einer Wiese aufgenommen wurde, wo der 2. Schnitt wegkommt. Das ist ein schon "altes Material" - was aber genau wie die Siloballen zu "Heulage" verarbeitet wird. Diese Heulage ist dann speziell für die Pferde gedacht. Wir haben im vergangenen Jahr aber auch festgestellt, dass dieses wesentlich trockeneres Gras total gerne von den Kühen gefressen wird. Wir sind selber gespannt darauf, wie das Futter denn so wird. Man steckt nie drin.
Heute werden wir bereits das gemähte zusammenschlagen. Es werden also Reihen gebildet, wo das angewelkte Gras dann von einer großen Ballenpresse aufgenommen wird und zu runden "Bollen" formt. Anschließend werden diese "Rundballen" - so sagen wir dazu, noch in weiße Folie fest eingepackt. Dieser Gärprozess der in den luftdichten Ballen nun stattfindet, macht die Silage zu einem wertvollen Futter welches unsere Kühe besonders im Winter zu fressen bekommen.
Mal sehen, ob die noch Bilder machen kann, damit man das etwas besser erkennt, als nur hier so theoretisch zu schreiben.
Ich meld mich wieder - euer Bauer Jens
Es ist nun doch noch so weit gekommen, dass wir gestern unsere Wiesen zum letzten mal in diesem Jahr mähen konnten. Die lange Trockenperiode in den letzen Wochen - man kann fast Monat dazu sagen - hat das Gras eher rückwärts wachsen lassen als vorwärts. Vor drei Wochen hatten wir mal richtig Regen bekommen, so dass nun durch die tollen Tage doch noch ein klein wenig rangewachsen ist. Nun haben wir nun gestern alles was unser Mähwerk vor die Messer bekommen hatte auch gemäht. Das sieht dann vom Traktor so aus:
Man muss dazu sagen, dass dieses Bild auf einer Wiese aufgenommen wurde, wo der 2. Schnitt wegkommt. Das ist ein schon "altes Material" - was aber genau wie die Siloballen zu "Heulage" verarbeitet wird. Diese Heulage ist dann speziell für die Pferde gedacht. Wir haben im vergangenen Jahr aber auch festgestellt, dass dieses wesentlich trockeneres Gras total gerne von den Kühen gefressen wird. Wir sind selber gespannt darauf, wie das Futter denn so wird. Man steckt nie drin.
Heute werden wir bereits das gemähte zusammenschlagen. Es werden also Reihen gebildet, wo das angewelkte Gras dann von einer großen Ballenpresse aufgenommen wird und zu runden "Bollen" formt. Anschließend werden diese "Rundballen" - so sagen wir dazu, noch in weiße Folie fest eingepackt. Dieser Gärprozess der in den luftdichten Ballen nun stattfindet, macht die Silage zu einem wertvollen Futter welches unsere Kühe besonders im Winter zu fressen bekommen.
Mal sehen, ob die noch Bilder machen kann, damit man das etwas besser erkennt, als nur hier so theoretisch zu schreiben.
Ich meld mich wieder - euer Bauer Jens
Sonntag, 7. Oktober 2012
Herbstsaat auf dem kleinen Bauernhof
Die Herbstsaat ist im Laufen
Die letzten Tage (es war Freitag Abend) sind wir dazu gekommen unsere Herbstaussat von Winterweizen und Dinkel durchzuführen. Ich habe ja schon darüber berichtet, dass wir zu erst den Boden pflügen müssen - also die Reste der Vorfrucht "nach unten" zu bekommen. Nur so läst sich die Saat schon einarbeiten.
Wie man schließlich das Korn so wichtig in den Boden bekommt - ist ja nach Bodenart und Region völlig unterschiedlich. Wir säen direkt in die Ackerscholle hinein.
Die letzten Tage (es war Freitag Abend) sind wir dazu gekommen unsere Herbstaussat von Winterweizen und Dinkel durchzuführen. Ich habe ja schon darüber berichtet, dass wir zu erst den Boden pflügen müssen - also die Reste der Vorfrucht "nach unten" zu bekommen. Nur so läst sich die Saat schon einarbeiten.
Wie man schließlich das Korn so wichtig in den Boden bekommt - ist ja nach Bodenart und Region völlig unterschiedlich. Wir säen direkt in die Ackerscholle hinein.
Freitag, 5. Oktober 2012
Hufschmied
Der Hufschmied war heute da
Da hatten unsere Kinder auf dem Hof vom kleinen Bauernhof was zu schauen. Der Hufschmied war heute bei uns und hat die Hufe unserer drei Pferde gerichtet. Das ist immer sehr interessant. Unser Wacholder (der große weiße) bekommt immer auch Hufeisen drauf. Erst vor zwei Tagen hat er eines sogar auf der Koppel verloren. Dank ganz toller Feriengäste war das Eisen auch gleich wieder gefunden - denn es wurde heute zusammen mit den anderen wieder aufgebrannt.
Wenn der Hufschmied kommt werden erst einmal die Hufe gerichtet. Das Horn abgeschnitten was zu lange geworden ist, und der Huf sozusagen freigeschnitten. Das tut einem Pferd überhaupt nicht weh. Es ist etwas so, wie wenn wir unsere Fingernägel feilen. Ich bin selbst immer wieder erstaut, mit welcher Ruhe und Gelassenheit das unsere Pferde sich machen lassen. Denen gefällt das glaube ich total.
Seis drum - es hat wohl nicht nur den Pferden gefallen - auch unsere Gästekinder wollten das mal aus der ersten Reihe sehen.
Schön wars - mal sehen, was weiter so auf dem kleinen Bauenrhof getrieben wird.
Da hatten unsere Kinder auf dem Hof vom kleinen Bauernhof was zu schauen. Der Hufschmied war heute bei uns und hat die Hufe unserer drei Pferde gerichtet. Das ist immer sehr interessant. Unser Wacholder (der große weiße) bekommt immer auch Hufeisen drauf. Erst vor zwei Tagen hat er eines sogar auf der Koppel verloren. Dank ganz toller Feriengäste war das Eisen auch gleich wieder gefunden - denn es wurde heute zusammen mit den anderen wieder aufgebrannt.
Wenn der Hufschmied kommt werden erst einmal die Hufe gerichtet. Das Horn abgeschnitten was zu lange geworden ist, und der Huf sozusagen freigeschnitten. Das tut einem Pferd überhaupt nicht weh. Es ist etwas so, wie wenn wir unsere Fingernägel feilen. Ich bin selbst immer wieder erstaut, mit welcher Ruhe und Gelassenheit das unsere Pferde sich machen lassen. Denen gefällt das glaube ich total.
Seis drum - es hat wohl nicht nur den Pferden gefallen - auch unsere Gästekinder wollten das mal aus der ersten Reihe sehen.
Schön wars - mal sehen, was weiter so auf dem kleinen Bauenrhof getrieben wird.
Donnerstag, 4. Oktober 2012
Wirtschaften mit der Natur auf dem kleinen Bauernhof
Mischfruchtanbau mit Leindotter auf dem kleinen Bauernhof
Der kleine Bauernhof beteiligt sich in diesem Jahr erstmalig an einem Projekt, das den Anbau von Leindotter im Mischfruchtanbau fördert. Es werden also nicht wie sonst üblich auf einem Acker nur eine Frucht angebaut, sondern es werden auf dem selben Acker zwei Früchte sozusagen "ineinander" angebaut.
Diese Art des Anbaus sind für uns konventuionall arbeitenden Landwirte etwas Neues. Denn durch die Mischsaat und dem streben nach der Verbesserung der Ackerflächen durch Ansiedlung von Nützlingen, wird diese Fläche ökologisch bewirtschaftet. Also eine Fläche die nicht mit Pflanzenschutzmittel behandelt wird. Wir wagen also einen Schritt in den Bereich von ökologischen Ackerbau und sind schon jetzt - wo wir doch erst in der Vorbereitung nämlich beim Ackern der Flächen sind - total gespannt darauf.
Die Äcker sind vorbereitet und sobald die Wetterlage stabil wird, werden wir vielleicht noch diese Woche auch den Feldversuch starten.
Der kleine Bauernhof beteiligt sich in diesem Jahr erstmalig an einem Projekt, das den Anbau von Leindotter im Mischfruchtanbau fördert. Es werden also nicht wie sonst üblich auf einem Acker nur eine Frucht angebaut, sondern es werden auf dem selben Acker zwei Früchte sozusagen "ineinander" angebaut.
Diese Art des Anbaus sind für uns konventuionall arbeitenden Landwirte etwas Neues. Denn durch die Mischsaat und dem streben nach der Verbesserung der Ackerflächen durch Ansiedlung von Nützlingen, wird diese Fläche ökologisch bewirtschaftet. Also eine Fläche die nicht mit Pflanzenschutzmittel behandelt wird. Wir wagen also einen Schritt in den Bereich von ökologischen Ackerbau und sind schon jetzt - wo wir doch erst in der Vorbereitung nämlich beim Ackern der Flächen sind - total gespannt darauf.
Die Äcker sind vorbereitet und sobald die Wetterlage stabil wird, werden wir vielleicht noch diese Woche auch den Feldversuch starten.
Abonnieren
Posts (Atom)





